Ausstellungsfoto

Berichte von Zeitzeug_innen
in der Ausstellung ›Banditi e ribelli‹

Die fotodokumentarische Ausstellung ›Banditi e ribelli‹ erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Kurze chronologisch aufgebaute Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, gegen Faschismus und gegen die Greuel der deutschen Besatzung kämpften.

Sie hatten sich entschieden für Frieden und für eine freie, gerechte Gesellschaft. Auf 58 Ausstellungstafeln wird diese Entscheidung in all ihren Schwierigkeiten dargestellt, ohne Rethorik, zwischen Kampf, Illusionen und Erfolgen, Lachen, Singen und übertriebenen Posen. Schließlich ging es darum, eine Zukunft zu erfinden: Die meisten Partisan_innen waren knapp 20 Jahre alt.

Das Geschichtsinstitut Istoreco aus Reggio Emilia und CultureLabs aus Berlin haben mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung diese neue Wanderausstellung in deutscher Sprache erarbeitet.

Der Ausstellungstitel provoziert und unterstreicht zugleich die Ursprünge der Widerstandsbewegung. Zu Beginn wurden sie banditi genannt, ausgeschlossen von der genormten und kontrollierten faschistischen Gesellschaft. Ribelli waren sie ganz sicher, Chaos stiftend, anfänglich ohne genaue politische und soziale Ziele. Es hat gedauert, bis sie selbst von ihren Feinden als partigiani bezeichnet wurden, also als Personen, die wußten auf welcher Seite sie stehen und die eine überzeugte Position einnehmen.

Infos zur Wanderausstellung

Weitere Informationen über die Wanderausstellung zum Download (PDF)

Ausstellungstermine

Göttingen

01. bis 20. September 2017

Hamburg

01. bis 22. Oktober 2017